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BezeichnungBearbeiten

Köhler, Kristina (2009). Gerechtigkeit als Gleichheit?: eine empirische Analyse der objektiven und subjektiven Responsivität von Bundestagsabgeordneten. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.

bzw.

Schröder, Kristina (geb. Köhler): Gerechtigkeit als Gleichheit? Eine empirische Analyse der objektiven und subjektiven Responsivität von Bundestagsabgeordneten, Mainz, Univ., Diss., 2009, Deutsche Nationalbibliothek Signatur: 2009 A 12619 (Frankfurt/Main), 2009 A 47009 (Leipzig)

QuellenBearbeiten

  • Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek, Konrad-Adenauer-Str. 8, 70173 Stuttgart, Tel.: (0711)212-4454/-4468, Signatur: 59/22184
  • Karlsruhe, Bundesverfassungsgericht, Schloßbezirk 3, 76131 Karlsruhe, Tel.: (0721)9101-290 /-291, Signatur: GF 2326
  • Freiburg, Universität Freiburg, Verbundbibliothek im KG IV, Seminar für Wissenschaftliche Politik
    Rempartstr. 15 (KG IV), 79098 Freiburg, Tel.: (0761)203-3479, Signatur: Frei 92: K III 3 / 71
  • Freiburg, Bibliothek des Deutschen Caritasverbandes, Karlstr. 40, 79104 Freiburg, Tel.: (0761)200-240, Signatur: JJ 1795
  • Mannheim, Universität Mannheim, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung
    Bibliotheksbereich A5, 6, Seminargebäude Teil A, 68131 Mannheim, Signatur: D/Polsoz/274

Hinweis: Beim Suchen nach Plagiaten im Text bitte beachten, dass Köhler Zitate nicht in Anführungszeichen setzt, sondern kursiv darstellt (siehe S. 17, Fußnote 1).

Frage: Ist die vollständige Arbeit im Netz verfügbar? Ich habe bis jetzt noch keine Version dieser gefunden.

Ergebnisse/FundeBearbeiten

Inhaltsverzeichnis, Vorwort (1-13)Bearbeiten

in ihrem Vorwort schreibt Schröder ja selber, dass eine Hilfskraft beim Layout, bei der Formatierung und bei der Erstellung der Datensätze geholfen hat. Und da steht auch, dass die CDU-GmbH die Fragebögen verschickt hat???? ich dachte, das war doch das, was die Bild öffentlich machen wollte? Hä? bitte mal überprüfen, ob die Diss nicht noch nachträglich von der Schröder geändert wurde! Ansonsten sieht's bis jetzt mau aus mit Fehlverhalten., schade.


Wenn wir dieses Forum nutzen wollen, um Werte und Anspruch von wissenschaftlichen Arbeiten zu überprüfen, dann sollten wir uns auch einen Eigenanspruch setzen. Ausdruck, Grammatik und Interpunktion gehören m.E. dazu. Und auch die Recherche, ob etwas zulässig ist oder nicht. Eine Doktorarbeit soll eine eigene wissenschaftliche Leistung sein, Layout, Formatierung und Postversand gehören hierzu wohl eher nicht.
Und warum ist es "schade", dass kein Fehlverhalten vorliegt. Soll hier dogmatisch oder objektiv vorgegangen werden? Und bitte nicht andere mit Arbeitsauftraegen versorgen ("bitte mal überprüfen"), sondern selber auch etwas beitragen!

(27.02.2010, 08.00)

Kein Fehlverhalten nachzuweisen ist als eindeutig positiv zu werten, da es Hinweise darauf liefert, dass die Kontrollinstanzen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft in der Regel funktionieren.
Es geht bei diesem Projekt nicht darum Personen des oeffentlichen Lebens um jeden Preis zu diskreditieren, sondern darum zu pruefen inwieweit wissenschaftliche Integritaet gewahrt ist.
NoJster 12:38, 27. Feb. 2011 (CET)


Was habt Ihr für eine Motivation hier? Leute anprangern? Wenn ich folgendes lesen muss: "Ansonsten sieht's bis jetzt mau aus mit Fehlverhalten., schade" stellt sich die Frage was das hier soll?
Sonst nichts zu tun, als anderen das Leben zu zerstören??

Einleitung (15-30)Bearbeiten

Forschungsstand (31-155)Bearbeiten

Ein automatischer Plagiatsableich (Plagscan.com) dieses Kapitels kann hier: Datei:Köhler-Kapitel3-Forschungsstand-Plagscan-Analyse.pdf heruntergeladen werden. Es finden sich nur wenige Übereinstimmungen. Diese sind größtenteils auf gemeinsame Zitate von Rawls' Eine Theorie der Gerechtigkeit (1979, in deutscher Übersetzung nicht online; das Original A Theory of Justice von 1971, überarbeitet 1999, ist auszugsweise online) zurückzuführen. Ein paar kleinere Übereinstimmungen mit Arbeiten von Kai Arzheimer könnten interessant sein. Arzheimer hat wie Köhler bei Jürgen W. Falter promoviert.


http://www.gap-im-netz.de/gap4Konf/Proceedings4/pdf/6%20Pol1%20Krebs.pdf

http://www.freitag.de/2004/12/04121701.php

Auf Krebs bezieht sich die Arbeit speziell ab S. 44 weitumfänglich. Das wird aber auch ordnungsgemäß zitiert, soweit ich sehe, und passt auch inhaltlich. Einige fast wörtliche Anleihen werden auch als solche gekennzeichnet. Mögen andere genauer gucken.

Empirischer Teil (157-254)Bearbeiten

Auf was weißt dieser Kommentar in der SPSS-Datei ( Zeile 1240-1241) hin?

  • prüfen, ob etwas schiegelaufen ist. (Es dürfen nur für zwei Werte eine Häufigkeit angegeben werden,
    sonst haben Sie einen Fall drin, für den es keine Zuordnung ODM oder WDM gibt).

Wer könnte hier mit "Sie" angesprochen sein?

Kann durchaus den Schluss nahelegen dass die Ausarbeitung der SPSS-Datei nicht ausschliesslich durch Frau Schroeder erfolgte.
Dagegen spricht: Da die Veröffentlichung der SPSS-Datei der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse durch Dritte dient, ist dieser Kommentar in der Datei nicht wirklich ungewöhnlich.

Resümee (255-267)Bearbeiten

Literaturverzeichnis, Fragebögen (269-303)Bearbeiten

PresseBearbeiten

Artikel der FR-online zur Qualität dieser Arbeit (16.1.2010):

Matthias Thieme: "Dr. Kristina Schröder und ihre Helfer "

"Schröders Arbeit mit dem Titel "Gerechtigkeit als Gleichheit" ist an der Gutenberg-Universität Mainz entstanden und untersucht, wie sich die Wertvorstellungen von CDU-Bundestagsabgeordneten von CDU-Mitgliedern an der Basis unterscheiden. 1000 Parteimitglieder musste Schröder dafür befragen - verschickt wurden die Fragebögen freundlicherweise von der Bundeszentrale der CDU."

Artikel der Süddeutschen Zeitung zur Qualität dieser Arbeit (30.11.2009):

T. Denkler: "Das schwarze Netz von Frau Doktor "

"Kristina Köhler hat trotz Bundestagsmandat promoviert. Ohne ihr Netzwerk aus Uni, Politik und privatem Umfeld wäre die Ministerin aber nicht Frau Doktor."

Artikel im Forschungsmafia-Blog mit viel Kritik an der Arbeit (17.7.2010):

Hadmut Danish: "Über den Promotionsbetrug der Bundesfamilienministerin Kristina Schröder… "

"…und mit welchen unseriösen Methoden die Universität Mainz versucht, den Skandal zu vertuschen. Eine Analyse des Untersuchungsberichtes des Professors der Rechtswissenschaften Jürgen Oechsler."

Artikel in "Die Welt" zur Wisschenschaftlichkeit der Disserertation (23.02.2011)

Alan Posener: "Stellt endlich alle Promi-Dissertationen ins Netz "

"Sie promovierte bei dem Fernseh-Professor Jürgen Falter über den Unterschied im Gerechtigkeitsempfinden zwischen Unionsabgeordneten und der Parteibasis. Zum Verschicken der entsprechenden Fragebögen benutzte sie den CDU-Apparat, zur statistischen Aufbereitung – die eigentliche wissenschaftliche Herausforderung – einen Assistenten, der zuvor Falters Assistent gewesen war. Kristina Schröders Gerechtigkeitsempfinden ist von besonderer Art."


Artikel in "Deutschlandradio Wissen" zur Promotion von Kristina Schröder (12.08.2010)Bearbeiten

Die strukturierte Promotion


" Der Doktortitel als Karrieremotor
Eine dieser Personen ist Kristina Schröder, CDU-Politikerin und Bundesfamilienministerin. Doch ihr wird vorgeworfen, weniger von wissenschaftlichem Ehrgeiz angetrieben worden zu sein als vielmehr vom Titelwillen. Der Doktortitel als Karrieremotor.
Wissenschaftlich unsauber
Zudem steht ihre Arbeit "Gerechtigkeit als Gleichheit" methodisch in der Kritik, sie sei wissenschaftlich nicht ganz sauber. Oder wie es der hessische SPD-Generalsekretär Michael Roth ausdrückte: "Ein Mogel-Diplom, bei dem wesentliche Teile von anderen, möglicherweise bezahlten Hilfskräften erledigt worden sind." Ihr Doktorvater war Professor Jürgen Falter von der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität, Schröder beschäftigte Falters wissenschaftlichen Mitarbeiter als Hilfskraft."
Artikel in ARISTO blog vom 25.02.2011
http://aristo.excusado.net/comments.php?y=11&m=02&entry=entry110225-175135

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